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Erstmal peilen, wo ich herausgekommen bin
ideldijö, erstmal einen lockeren Rundum–Sicherungsblick machen. Denn ich weiß vorher nie so genau, welchen Ereignishorizont ich gerade hinter mir gelassen habe. Oder etwas anders herum formuliert: welche Singularität mein Raumschiff in das sichtbare Universum katapultiert hat. Selbstredend sind unvorhergesehene Zwischenstopps (irgendwo im Nirgendwo!) nicht so mein Ding – und schon gar nicht die Regel. Der Schuldige ist ganz eindeutig ein nicht ganz koscherer Sprit, den mir die abgefeimten Schurken von der Tankmafia bei dem letzten Tankstopp untergejubelt haben. Wodurch das Interdimetrans Triebwerk meiner tiefergelegten Flunder, naja, ein klein wenig asymmetrisch arbeitet.
ies mag jetzt etwas komisch klingen – ist aber seit einiger Zeit bitterste Realität. Denn vor ein paar Jahren hatten mehrere über Leichen gehende Planetenschacherer sich derart verzockt, dass es einen exorbitanten Crash gegeben hatte. Welcher dann, wie eine aus den Fugen geratene Gravitationswelle über das ganze Universum schwappte und Zigtausend Firmen in die Insolvenz trieb. Selbst die Übermächtige und als unkaputtbar geltende Intergalacto Inc. wurde bis ins Mark getroffen. Was uns Sternenspringer fast handlungsunfähig machte. Da, ausgelöst durch die über der Intergalacto Inc. schwebenden Pleitegeier, die Preise für das Nachladen eines Interdimetrans Antriebes derart in die Höhe geschnalzt sind das einem die Tränen nur so aus den Augen fließen, wenn man die Tankrechnung sieht. Und deshalb muss ich nun, wie viele andere auch, die mehrfach gewendelten und zweifach gestriegelten Elektronenpaare (ohne die ein Interdimetrans Antrieb nicht funktioniert) in den etwas abseits gelegenen Dunkelwolken kaufen. Wo es von gewissenlosen Händlern nur so wimmelt. Die einem, ohne mit der Wimper zu zucken, nur einfach gestriegelte Elektronenpaare in die Hochleistungsbatterien des Interdimetrans Antriebes laden. Wohl wissend, das man so einen Betrug nur mit Messgeräten nachweisen kann, die mehr kosten als eine fünf Kilometer lange Raumjacht.
ops, genug palavert, habe ab sofort keine Zeit mehr. Sieht nämlich so aus als wäre gerade ein fremder Schatten in das rechte Panoramafenster gewandert. Ausgerechnet in das Rechte. Das ist praktisch so gut wie blind: Es müsste wirklich einmal generalüberholt werden. Naaa, ned das Fenster! Die im Fensterrahmen implementierte Führungselektronik ist der Grund für das Malheur. Die muss irgendwann einmal soviel Methylalkohol in ihre Prozessoren bekommen haben, dass sie irreparabel beschädigt wurde. Vielleicht habe ich ja Glück und kann die auflaufenden Kosten über meine Versicherung laufen lassen. Wenn ich sie als die quadratschädelige Ansichtssache mehrerer Masterprozessoren deklariere. Bei denen nur noch, von vorne gesehen, die linke Hälfte eine einigermaßen vernünftige Optik, öhm, Operationszyklenzahl auf die Reihe kriegt.
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